Definiere zuerst, was ein No-Show ist
Zähle als No-Show einen vereinbarten Termin, bei dem die Person ohne vorherige Absage nicht erscheint. Halte rechtzeitige und kurzfristige Absagen getrennt fest. Eine Beispielrechnung: Bei 100 vereinbarten Terminen und fünf No-Shows beträgt die Quote fünf Prozent. Das ist eine Rechenhilfe, kein gemessenes SalonDigi-Ergebnis.
Bestätigung und Erinnerung haben verschiedene Aufgaben
Die Bestätigung nennt Leistung, Datum, Uhrzeit, Adresse und Kontaktweg direkt nach der Buchung. Die Erinnerung holt diese Informationen vor dem Termin zurück ins Gedächtnis. Wähle einen Vorlauf, der deiner Kundschaft noch Zeit zur Reaktion lässt. Prüfe zuerst, ob Kontaktdaten stimmen und der gewählte Kanal tatsächlich zugestellt wird.
Eine kurze Nachricht statt zusätzlicher Werbung
Ein redaktionelles Beispiel lautet: „Hallo [Name], dein Termin für [Leistung] ist am [Datum] um [Uhrzeit] bei [Salon]. Falls du nicht kommen kannst, melde dich bitte über [Kontakt].“ Ersetze alle Platzhalter und verwende nur einen tatsächlich verfügbaren Kontakt- oder Änderungsweg. Das Beispiel ist keine Zusage, dass eine bestimmte Software frei bearbeitbare Vorlagen unterstützt.
Absagen früh genug sichtbar machen
Erkläre bereits bei der Buchung, wie eine Absage oder Terminänderung erfolgt. Prüfe anschließend, ob ein stornierter Termin die Zeit wieder freigibt. Eine Erinnerung allein repariert keinen veralteten Kalender. Möchtest du Anzahlungen oder eine Warteliste nutzen, lasse dir diese Funktionen für deinen Tarif gesondert zeigen, statt sie aus einer allgemeinen Automationsbeschreibung abzuleiten.
Welche Erinnerungsfunktion passt zu deinem Ablauf?
Google Calendar bietet bei geeigneten Abonnements E-Mail-Erinnerungen für Terminpläne; Funktionen und Textbearbeitung sind begrenzt. Ein salonbezogenes System ergänzt die Auswahl von Leistungen und Mitarbeitenden. SalonDigi Solo ist auf eine Person, einen Standort, eine Sprache und 80 Termine pro Monat begrenzt. Automatische Erinnerungen gehören zu geeigneten kostenpflichtigen Plänen; Kampagnen haben eigene Freischaltungsbedingungen.
Erfolg nach der Einrichtung überprüfen
Vergleiche gleich lange Zeiträume und dieselbe No-Show-Definition. Notiere Ferien, Mitarbeitendenwechsel und Änderungen am Angebot. Prüfe gesendete und zugestellte Nachrichten getrennt. Mit wenigen Terminen schwanken Quoten stark; veröffentliche keine behauptete Reduktion von 40 oder 75 Prozent ohne eigene belastbare Messung. Zusätzliche Google-Impressionen sind ebenfalls kein Nachweis besserer Termintreue.
Weitere Einrichtungshilfen
Häufige Fragen zu Terminerinnerungen
Wie kann ein Salon No-Shows vermeiden?
Korrekte Kontaktdaten, klare Bestätigungen, rechtzeitige Erinnerungen und ein verständlicher Absageweg helfen beim Ablauf. Messe die Wirkung im eigenen Salon statt eine feste Erfolgsquote anzunehmen.
Wann sollte ich an einen Termin erinnern?
Wähle einen Vorlauf, bei dem eine Reaktion noch möglich ist. Teste den Ablauf mit einer eigenen Buchung und kontrolliere Uhrzeit, Adresse und Zustellung.
Sind SMS- und WhatsApp-Erinnerungen in Solo enthalten?
Automatische Erinnerungen erfordern einen geeigneten kostenpflichtigen SalonDigi-Plan. Prüfe das Benachrichtigungskontingent; Marketingkampagnen haben andere Bedingungen.
Kann ich eine No-Show-Reduktion von 75 Prozent erwarten?
Dafür liegt hier kein gemessener Nachweis vor. Vergleiche eigene Termine vor und nach der Einführung mit derselben Definition und gleich langen Zeiträumen.
Ist eine Google-Calendar-Erinnerung gleichwertig mit Salonsoftware?
Google-Terminpläne können für einfache Buchungen passen. Prüfe zusätzlich Leistungsdauer, Mitarbeitenden-Auswahl und die benötigten Kommunikationskanäle; diese Anforderungen sind nicht identisch.
Quellen und Prüfungsumfang
Primärquellen geprüft am 8. Oktober 2026. Nachrichten und Zahlen sind redaktionelle Beispiele, keine gemessenen Produktresultate. Tarifbedingungen und Verfügbarkeit können sich ändern.